Der Prophet: mit Illustrationen PDF

Daetwyler wuchs in Arbon am Bodensee als jüngstes von 12 Kindern eines Hoteliers auf. November 1917 organisierte er mit Max Rotter eine Kundgebung der Prophet: mit Illustrationen PDF Beendigung des Krieges.


Författare: Khalil Gibran.

Jede Generation entdeckt die Poesie und die Weisheit des Propheten neu, da er Themen unseres täglichen Lebens anspricht, wie zum Beispiel diese über Häuser: »Wenn ich könnte, würde ich eure Häuser in meiner Hand sammeln und wie ein Sämann in Wald und Wiese verstreuen. Würden die Täler eure Straßen und die Pfade eure Gassen sein, damit ihr einander durch die Weinberge besuchen könntet, und mit dem Duft der Erde in euren Gewändern erscheint. Und sagt mir, was habt ihr in diesen Häusern? Und was beschützt ihr mit befestigten Türen? Habt ihr Frieden, den ruhigen Drang, der eure Kraft enthüllt? Habt ihr Schönheit? Denn Schönheit ist die Ewigkeit, die sich selbst im Spiegel anblickt. Ihr aber seid die Ewigkeit und der Spiegel. Oder habt ihr nur Bequemlichkeit und das Verlangen nach Bequemlichkeit, jenem verstohlenen Ding, das euer Haus als Gast betritt, dann zum Wirt und schließlich zum Herrn wird? Und trotz Herrlichkeit und Glanz soll euer Haus weder euer Geheimnis hüten, noch euer Verlangen beschützen. Denn was in euch grenzenlos ist, wohnt im Schloss des Himmels, dessen Tür der Morgennebel und dessen Fenster die Lieder und die Stille der Nacht sind.«

Die Arbeiter von zwei Munitionsfabriken wurden überzeugt, ihre Arbeit niederzulegen. Er wurde verhaftet und erneut in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Nach seiner Entlassung heiratete er und zog nach Zumikon. 1932 begann er mit weltweiten pazifistischen Aktionen und Friedensmärschen, nach seiner Begegnung mit Mahatma Gandhi in Romain Rollands Haus am Genfersee. Seit dem Zweiten Weltkrieg war die weisse Fahne sein ständiger Begleiter. Daetwylers Pazifismus beruhte auf der christlichen Botschaft der Nächstenliebe und der Versöhnung der Völker nach einem Kriege. Der Krieg beginnt wie alles andere nicht dann, wenn er äusserlich in Erscheinung tritt, durch Fabrikation von Waffen, durch Militarisierung des Volkes, sondern er hat seinen Ursprung in der Gesinnung des Menschen, die verdorben sein muss, ehe sie die Vorbereitung des Krieges erlaubt.