Der kleine Hase feiert Weihnachten PDF

Please forward this error screen to cavip1. Paul Maar schrieb Der kleine Hase feiert Weihnachten PDF, weil er fand, dass es zu wenig gute Kinderbücher gibt.


Författare: Harry Horse.

Auch Hasen feiern Weihnachten
Der neueste Band der erfolgreichen Serie
Ideales Geschenk zum Nikolaus und zu Weihnachten
Mit liebevoll-nostalgischen Zeichnungen, die geschickt ein zeitloses Thema aufgreifen
Weihnachten steht vor der Tür. Alles ist ganz wunderbar verschneit. Der kleine Hase ist aufgeregt: Ob er wohl den roten Schlitten bekommen wird, den er sich so sehr wünscht? In seinem Weihnachtstrumpf ist er nicht, auch nicht unter dem Weihnachtsbaum oder im Kamin. Aber draußen! Da steht er im Schnee und wartet darauf, dass der kleine Hase mit ihm die Hügel hinuntersaust. Auch die anderen Kinder wollen gern einmal mit dem roten Schlitten fahren, aber der kleine Hase möchte sein neues Spielzeug ganz für sich allein haben. Dann passiert es: Als der kleine Hase vom höchsten Hügel hinuntersaust, wird er zu schnell und fällt kopfüber in den Schnee, der Schlitten ist kaputt. Aber seine Freunde helfen ihm, den Schlitten wieder zu reparieren und dann fahren sie alle gemeinsam mit dem Schlitten und haben jede Menge Spaß. Als der kleine Hase abends ins Bett muss, ist eines ganz klar: Weihnachten ist toll, aber noch mehr Spaß macht es, wenn man es mit Freunden teilt.

Nachdem er 1968 sein erstes Werk veröffentlicht hatte und nach mehr gefragt wurde, wurde er zunächst nebenberuflich freischaffender Autor und Illustrator. Paul Maar wurde nach dem frühen Tod seiner Mutter bis zur erneuten Heirat seines Vaters von Hausmädchen betreut. Während der langjährigen US-, UK- und französischen Kriegsgefangenschaft seines Vaters zog Maar mit seiner Stiefmutter zum Stiefgroßvater im ländlichen Theres in Unterfranken. Dieser Großvater besaß eine Gastwirtschaft, in der er den Gästen oft Geschichten erzählte, die er über Wochen hin immer weiter ausdehnte. Dadurch erhielt Paul Maar ein Gefühl dafür, wie man aus einem Vorgang eine Erzählung macht. Als Maars Vater aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, zog die Familie wieder zurück an den alten Wohnort. Nun lebte er in einer lesefeindlichen Umgebung und wurde von seinem Vater eher am Lesen gehindert als dazu ermuntert.

Später sagte Maar, er habe in dieser Zeit keine Bücher über Kinder in einer ähnlichen familiären Situation lesen wollen. Als Kind wurde Paul Maar oft von stärkeren Jungen drangsaliert. Diese Erfahrung kehrt häufiger in seinen Büchern wieder. Entweder waren sie so wohlbehütet wie Astrid Lindgren, die von dieser sonnigen Kindheit zehrte.

Oder aber sie hatten es schwer und erfinden sich später die Kindheit, die sie nicht gehabt hatten. Ich zähle mich zu den Zweiten. Maar besuchte das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt und machte sich bereits dort mit seiner künstlerischen Begabung und als Autor für die Schülerzeitung einen Namen. Paul Maar studierte nach der Reifeprüfung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart.

Zum Schreiben kam Maar, weil sich der Intendant des Theaters darüber beklagte, dass es keine neuen Theaterstücke für Kinder gebe und er immer wieder Dornröschen oder Die sieben Geißlein spielen müsse. Kinderbücher schrieb Maar erst, als er selbst Kinder hatte. Enttäuscht über die mangelnde Qualität der damaligen Kinderbücher schrieb er 1967 die Geschichten über einen tätowierten Hund. Die Bücher, die ich meinen Kindern damals als Student aus der Stadtbibliothek mitgebracht und vorgelesen habe, gefielen mir alle nicht. Sie waren verstaubt und konventionell und atmeten zum Teil noch den Geist des Dritten Reiches. Er zeigte das fertige Manuskript einer Buchhändlerin der Stuttgarter Buchhandlung Wendelin Niedlich.

Diese gab es kurz darauf an einen Verlagsvertreter, der ihr die Neuerscheinungen des Jahres vorstellte, weiter. Wenig später erhielt Maar eine Einladung der Hamburger Verlagsgruppe Friedrich Oetinger. Als Kunstlehrer wollte Paul Maar das Buch selbst illustrieren, aber der Verlag stimmte dem nicht zu. Zum Illustrieren kam er erst, nachdem das Buch sich als Erfolg herausstellte.

Nach den ersten Erfolgen als Schriftsteller gab Maar den Kunsterzieherberuf auf und arbeitet seit 1976 als freier Autor und Illustrator. Er ist seit 1997 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Im Jahr 1998 stiftete Paul Maar das Stipendium Paul Maar zur Förderung von Nachwuchsautoren des Kinder- und Jugendtheaters. Das Stipendienprogramm war auf eine Dauer von zehn Jahren befristet und wurde im Dezember 2008 eingestellt. Er hat drei erwachsene Kinder und lebt in Bamberg. Zusammen mit seiner Frau Nele Maar übersetzt er Kinderbücher aus dem Englischen. Auch seine Tochter Anne Maar und sein Sohn Michael Maar sind Schriftsteller.