Das Verhältnis von Seele und Leib nach Platon PDF

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Författare: Richard Schwär.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie – Philosophie der Antike, Note: 1,0, FernUniversität Hagen, Veranstaltung: Philosophie im europäischen Kontext, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Frage nach dem Verhältnis der Seele zum Leib setzt sich der Autor in dieser Arbeit anhand der Gedankengänge Platons (428 -348 v. Chr.) in den Dialogen Phaidon, Politeia, Timaios und Phaidros auseinander, wobei er sich eng an die Texte anlehnt.
Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass der Leser an der Unmittelbarkeit und Lebendigkeit des Dialoggeschehens teilnehmen kann. Da Denkbewegung und Erkenntnisweg in einem platonischen Dialog nicht geradlinig verlaufen, sondern durch Umwege, Unterbrechungen und in der Regel durch eine Vielzahl von Lösungsansätzen gekennzeichnet sind, dient die Frage "Was ist die Seele?" als Leitfaden für den Gang durch die obengenannten Dialoge. Denn die Antworten auf diese Frage schließen die Klärung des Verhältnisses der Seele zum Leib mit ein oder es lassen sich entsprechende Aussagen unmittelbar aus ihnen ableiten. Da der Phaidon ganz im Zeichen der Frage nach der Seele steht, wird diesem Dialog am meisten Raum gewidmet. Bei den anderen Werken, die jeweils unter einem anderen Generalthema stehen, genügt es, einzelne Kapitel zu besprechen.
Bei der Auswahl der Sekundärliteratur wurde der Schwerpunkt auf neuere Untersuchungen (ab 1990) gelegt.

Siehst du den Nächsten sündigen, so bitte Gott, dass er sich seiner erbarme. Wenn ihr den Herrn anblickt und der Herr euch ansieht, dann berührt eure Seele Gott, dann trinkt sie aus den Quellen Gottes, dann erwärmt sie sich und erfüllt sich mit Liebe. Christus ist der Herd der Liebe. Man kann Ihn nicht ansehen, ohne brennend zu werden. Freiheit wird nicht mit dem Streben nach Freiheit, sondern mit dem Streben nach Wahrheit erlangt. Freiheit ist kein Ziel, sondern eine Folge.

Durch jedes gute Werk, sei es auch noch so klein, das mit Liebe und aufrichtigem, schlichtem Gedanken Gott dargebracht wird, gewinnt man eine größere Ähnlichkeit und ewiges Leben in Gott. Das Gebet der Kirche ehrt und verehrt das Herz Jesu, wie es seinen heiligsten Namen anruft. Die Kirche betet das menschgewordene Wort und sein Herz an, das sich aus Liebe zu den Menschen von unseren Sünden durchbohren ließ. In keiner anderen Handlung erscheint der Erlöser zärtlicher und liebevoller als in dieser, in der Er sich selbst entäußert und sich zur Speise macht, um tief in unser Inneres einzudringen und sich mit Herz und Leib Seiner Gläubigen zu vereinen. Heilige Geist, die Fülle der Liebe, hat darin seinen Tempel errichtet: Das Herz Mariens ist die Arche, in der sich die Geheimnisse Gottes verbergen. Die tägliche geistliche Lesung ist eines der Hauptmittel, um im Guten zu verharren und darin Fortschritte zu machen. Buch hast Du einen Freund, der täglich zu Dir spricht, der Dich täglich ermuntert, in Trübsal Dich tröstet, in Zweifeln Dir rät, Dich fortwährend belehrt.

Ja, so ist unsere himmlische Mutter immer, Tag und Nacht, für unser ewiges Heil besorgt, niemals vermag es eine menschliche Zunge auszusprechen. Wie hat sie doch durch und durch die volle Sanftmut, Güte und Liebe ihres allerheiligsten Sohnes nachgeahmt! So kann Maria gar nicht anders, als sich immer voll Liebe und Erbarmen zu uns herab zu neigen, so arm und sündhaft wir auch sind. Alles Gute, was andere, durch uns veranlasst, tun, vermehrt den Glanz unserer Herrlichkeit im Himmel. Betrachte aufmerksam mit deinem geistigen Auge, wie ich am Kreuz hänge. Ich hänge da mit ausgestreckten Armen, um dich umarmen zu können, so oft du zu mir kommen willst. Meine Füße sind fest genagelt, damit du begreifst, dass ich nicht von dir fortgehen will und dies auch gar nicht kann.