Das Tudor-Komplott PDF

Dieser Artikel behandelt das Tudor-Komplott PDF englischen König Eduard VI. Für den Hochstapler, der zum englischen König Eduard VI.


Författare: Christopher W. Gortner.
England 1553: Mary Tudor hat mit großer Zustimmung des Volkes den Thron bestiegen. Doch als ihre Verlobung mit Philipp, dem erzkatholischen Prinzen von Spanien bekannt wird, müssen viele Angehörige des neuen Glaubens um ihr Leben bangen – unter ihnen auch Marys Schwester Elizabeth. Und so wird ihr treuer Spion Brendan Prescott darum gebeten, sein friedliches Leben auf dem Land aufzugeben, um Elizabeth zu beschützen. Am intriganten Tudor-Hof kommt er bald einem Komplott auf die Spur, das nicht nur alle, die er liebt, ins Verderben zu stürzen droht, sondern auch das Schicksal des Königshauses besiegeln kann …



Eduard war der erste englische König, der eine protestantische Erziehung erhielt. Seine Regierungszeit war von religiösen Reformen geprägt, die die anglikanische Kirche erstmals auf einen Kurs brachten, der inhaltlich dem protestantischen Bekenntnis nahestand. Kirche von Rom gelöst, jedoch die katholische Kirchendoktrin größtenteils aufrechterhalten. Nachdem Eduard im Februar 1553 todkrank geworden war, versuchten er und sein Rat durch eine Änderung der Thronfolge die Rückkehr Englands zum Katholizismus zu verhindern. Seine Halbschwestern Maria und Elisabeth wurden aus der Thronfolge ausgeschlossen und stattdessen seine Cousine Jane Grey als Erbin benannt.

Oktober 1537 im Hampton Court Palace war ein großes Ereignis, denn dem König war mit ihm nach fast dreißig Jahren Regierungszeit und drei Ehefrauen endlich der lang ersehnte männliche Erbe geboren worden. Er weinte vor Freude, als er ihn zum ersten Mal in den Armen hielt. Straßen zu hören, spontane Feiern begannen und zum Dank des freudigen Ereignisses wurde wie üblich bei der Geburt eines Erben in allen Pfarrkirchen Englands das Te Deum gesungen, Wein und Bier kostenlos an die Bevölkerung ausgeteilt und Freudenfeuer entfacht. Jane Seymour erholte sich nach der schwierigen, fast dreitägigen Geburt zunächst scheinbar gut und konnte ihren Sohn nach der Taufe sitzend in Empfang nehmen.

Kurz darauf erkrankte sie jedoch schwer, entweder am Kindbettfieber oder aufgrund einer im Körper teilweise verbliebenen Plazenta, und verstarb wenige Tage später, am 24. Ein lateinischer Brief Eduards von 1546 an seinen Erzieher Richard Cox. Eigenhändige Abschrift Eduards in einem Buch. London, British Library, Harley 5087, fol. Eduard wurde wie damals üblich einer Amme übergeben und nach dem Tod seiner Mutter berichtete man hastig, dass er gesund sei und gut trank. Zu seinem Haushalt, dem Lady Margaret Bryan vorstand, gehörten neben seiner Amme u. Erst die Ehe seines Vaters im Juli 1543 mit Catherine Parr, die auf Eduard entscheidenden emotionalen und erzieherischen Einfluss hatte, änderte dies.

Prince of Wales, dem traditionellen Titel des englischen Thronfolgers, ernennen konnte, verstarb der König und Eduard folgte ihm auf den Thron nach. Nach dem Tod von Heinrich VIII. Januar 1547 wurde Eduard als Eduard VI. Die Thronbesteigung verlief unproblematisch, da Heinrich ihn in seinem letzten Testament vom 30. Dezember 1546 ausdrücklich zum Nachfolger bestimmte. Der Rat bestand überwiegend aus Personen, die bereits unter dem alten König an Einfluss gewonnen hatten. Die Mitglieder des Rates waren zum größten Teil Reformer im Sinne einer unabhängigen englischen Staatskirche.