Das Templum PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Bezeichnung das Templum PDF Gebäuden, die seit dem Neolithikum in vielen Religionen als Heiligtum dienten. Von der Grundbedeutung des Wortes ausgehend, ist lat. Der Tempel ist auf vielfältige Weise in das Religionssystem eingebunden.


Författare: Heinrich Nissen.
Das Templum – Antiquarische Untersuchungen ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1869.
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Der visuelle Aspekt steht anfangs noch nicht im Vordergrund. In manchen Kulturen repräsentiert der Tempel den Kosmos schlechthin. In vielen Stadtkulturen ist der Tempel das zentrale Bauwerk und prägt die Siedlung. Neben der religiösen Bedeutung des Tempels ist, besonders in Hochkulturen, auch die wirtschaftliche nicht zu unterschätzen. Auch die Bildungseinrichtungen sind häufig an den Tempel gebunden. Die Hebräer besaßen jeweils nur ein einziges offizielles Heiligtum zur gleichen Zeit, obgleich es weitere untergeordnete Heiligtümer gab.

Aus der Barockzeit stammt ein mehr als 12 Quadratmeter großes Holzmodell des Salomonischen Tempels, das von 1680 bis 1692 in Dresden gebaut wurde. Seit dem Jahre 1734 wurde das Modell im Wallpavillon des Dresdner Zwingers zusammen mit anderen Judaica ausgestellt und war dort bis in die 1830er Jahre zu sehen. Jahrhundert wurden Reformsynagogen häufig Tempel genannt. Der erste Tempel dieser Art war der Israelitische Tempel in Hamburg.

Die Orientierung auf den Tempel in Jerusalem wurde umgedeutet auf den Tempel vor Ort. Kultbild bergende Gebäude eines griechischen Heiligtums. Er diente im Allgemeinen nicht dem Kult, da die Gottesverehrung ebenso wie Opfer im Freien stattfand, konnte aber Weihgeschenke oder Kultgerät aufnehmen. Der Tempel war also kein zwingend erforderlicher Bestandteil eines griechischen Heiligtums. Innerhalb weniger Jahrhunderte entwickelten die Griechen den Tempel von den kleinen Lehmziegelbauten des 9. Bauten mit doppelten Säulenhallen des 6. Dach leicht über 20 Meter Höhe erreichten.

Der Begriff Tempel ist eine direkte Entlehnung aus dem Lateinischen. Im römischen Sakralbau vermischen sich etruskische und griechische Einflüsse. Die etruskischen Tempel erheben sich auf einem hohen Sockel als Unterbau und setzen sich somit deutlich von der Umgebung ab. Sie sind richtungsbezogen und haben einen rechteckigen Grundriss.

Grundriss wird in Längsrichtung gestreckt, die Cella wird im Verhältnis zur Vorhalle größer, ihre Dreiteilung wird zugunsten eines Großraums aufgegeben. Santa Maria sopra Minerva, ein zu einer Kirche umgewandelter antiker Tempel in Assisi. Der Salt-Lake-Tempel ist das Herzstück des 40. Im Judenchristentum spielte in der ersten Zeit der Jerusalemer Tempel noch eine Rolle. Welt der Götter und die Welt der Menschen.

Im Gegensatz zu den Hausriten ist der Tempelbesuch nicht obligatorisch. Wichtige Elemente eines buddhistischen Tempels sind Pagode und die Dhamma-Halle für Zeremonien und Lehrvorträge, in Thailand auch Bot und in Japan Zendo genannt. Ein Ritual, das in Tempeln häufig abgehalten wird, ist die Puja, eine Andacht zu Ehren Buddhas. Es werden zwar auch kleine Opfer wie Rauch, Blumen, Speiseopfer etc.

Opfer wurden von Buddha als sinnlos abgelehnt. Die Tempel können je nach Schule und Kulturkreis sehr unterschiedlich sein. Indien und Sri Lanka für ihre Höhlentempel bekannt. Zeit in Japan kein wesentlicher Unterschied zwischen den Religionen Buddhismus und Shintō gemacht wurde. Die Bahai errichten weltweit ihre Häuser der Andacht, die der Einheit der Religionen gewidmet sind und allen Menschen offenstehen.

Im Mittelpunkt der Andacht stehen die Heiligen Schriften aller Weltreligionen, welche ohne Predigt, Auslegung oder Kommentar in der Originalsprache oder Übersetzung rezitiert werden. Gesungene Gebete in allen Sprachen und spirituellen Traditionen der Menschheit sind in den Tempeln willkommen. Die Akustik des zentral angelegten Kuppelbaus trägt die menschliche Stimme. Keine anderen Geräusche sollen die individuelle Reflexion und Meditation stören. Ansonsten zeichnen sich die Häuser der Andacht gerade durch ihre architektonische Vielfalt aus, die ganz bewusst verschiedene Stile und Symbole der unterschiedlichen Kulturen repräsentieren.