Das System der Zwangsarbeit in der SED-Diktatur PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Bereich der Unternehmensabwicklung das System der Zwangsarbeit in der SED-Diktatur PDF Parteien und Massenorganisationen, seit 1998 auch der Kommerziellen Koordinierung. 1996 beratend tätig für die BvS im Bereich der Unternehmensabwicklung Kommerzielle Koordinierung, seit 1997 auch der Parteien und Massenorganisationen.


Författare: Christian Sachse.
Der Autor enthüllt auf der Grundlage von hunderten Dokumenten, dass die Zwangsarbeit in der DDR von Anfang an als zentral gesteuertes System der wirtschaftlichen Ausbeutung von Strafgefangenen angelegt war. Geringfügige „Arbeitsbelohnungen“, schwerste Bestrafungen bei Verweigerung der Arbeit, eine hohe Unfallquote und schlechte Ernährung dienten nur einem Ziel: ein Maximum an Profit aus den Strafgefangenen herauszuholen. Besonders hart traf dies die politischen Gefangenen, welche erfahren mussten, dass auch der Westen von der Zwangsarbeit ostdeutscher politischer Gefangener profitierte.

Wirtschaftskriminalität im Einigungsprozess Der Beitrag befasst sich mit den verschiedenen Erscheinungsformen der so genannten vereinigungsbedingten Kriminalität. Es handelt sich hierbei um Wirtschaftsstraftaten, die im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung begangen worden sind. November 1989 begann nicht nur der rasche Prozess der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, sondern auch der rasante Verfall staatlicher Autorität in der DDR, der eine ganz besondere Art der Wirtschaftskriminalität ermöglichte, die als so genannte „Vereinigungskriminalität“ ein wenig ruhmreiches Kapitel der deutschen Wiedervereinigung darstellt. Beteiligt an dieser besonderen Form der Kriminalität waren jedoch nicht nur altgediente Träger des DDR-„Systems“, die sich das durch den beginnnenden Zusammenbruch des Staates Ende 1989 entstehende Machtvakuum zu Nutze gemacht und ihre jeweiligen Insider-Kenntnisse zu ihrem Vorteil genutzt haben. Bis Anfang des Jahres 1999 wurden nach Schätzung des Berliner Generalstaatsanwaltes a.

Christoph Schaefgen, bundesweit nicht weniger als rund 62 000 Ermittlungsverfahren gegen ca. Berlin hatte hierbei die Hauptlast mit mehr als 21 000 Ermittlungsverfahren zu tragen. Die Regierungskriminalität umfasst grundsätzlich nur diejenigen Straftaten, die bis Ende 1989 durch die Repräsentanten der früheren Staats- und Parteiführung der DDR begangen wurden, so zum Beispiel die an der innerdeutschen Grenze begangenen Tötungs- und Körperverletzungsdelikte, Wahlfälschungen, Rechtsbeugungen etc. Bei Letzterer handelt es sich um Straftaten, die im Zusammenhang mit der Privatisierung oder Liquidierung der der früheren Treuhandanstalt bzw.

Es bedarf keiner großen Phantasie, um sich vorzustellen, welche Möglichkeiten diese Regelungen vor allem denjenigen boten, die frühzeitig über die erst im Mai 1990 offiziell bekannt gegebenen Umtauschkurse informiert waren. So kam es zum Beispiel innerhalb von Familien zu einer „Umverteilung“ des Familienguthabens, sodass die Höchstbeträge für den Umtausch im Verhältnis 1 : 1 mehrfach in Anspruch genommen werden konnten. Den summenmäßig größten Umfang dürften aber diverse „Darlehensvergaben“ insbesondere westdeutscher Unternehmen an DDR-Unternehmen gehabt haben, die kurz nach der Währungsumstellung wieder zurückgezahlt wurden. Dies hatte seine Ursache darin, dass die „Darlehensbeträge“ auf den Devisenausländerkonten, wie oben dargestellt, im Verhältnis 3 : 1 umgestellt worden wären, nach dem Transfer auf ein Inländerkonto aber im Verhältnis 2 : 1 umgestellt wurden. Grundsätzlich nicht kriminell war „günstiges Zahlungsverhalten“. Zur Verdeutlichung folgendes Beispiel: Das ostdeutsche Unternehmen A bezog Anfang 1990 Ware von dem westdeutschen Unternehmen B im Wert von 100 Mio. Umstellungen rückwirkend zurückzunehmen und nachträgliche Verzinsung zu verlangen.

Das Sofortbezahlungsverfahren setzte regelmäßig voraus, dass die Ware zum Zeitpunkt der Abrechnung durch die Außenhandelsbank bereits beim Empfänger eingetroffen war. Beim Vorkasseverfahren „beschaffte“ sich der Käufer durch Vorlage der entsprechenden Vertragsunterlagen bei seiner Außenhandelsbank Transferrubel und ließ sie über die Außenhandelsbank des Empfängerlandes dem Verkäufer „zukommen“, sodass dem Verkäufer der Kaufpreis schon vor der Warenlieferung gutgeschrieben werden konnte. Spätestens mit Einführung der DM in der DDR zum 1. Juli 1990 hätte eigentlich die Teilnahme der DDR an dieserm Verfahren beendet werden müssen. Ein in der Presse häufig erwähnter Fall ist derjenige eines thüringischen Elektrotechnikers, der immerhin 40 Mio.