Das Schlingrippengewölbe der Schlosskapelle Dresden PDF

Die Schloßkapelle in Dresden das Schlingrippengewölbe der Schlosskapelle Dresden PDF ein von Melchior Trost in den Jahren 1551 bis 1553 errichteter Sakralbau im Residenzschloss Dresden. Die Kapelle war von 1551 bis 1553 nach dem Vorbild der Torgauer Schlosskapelle entstanden und stellt den zweiten protestantischen Kirchenbau in Sachsen dar.


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Ein wichtiger Bauabschnitt bei der Wiederherstellung des jahrzehntelangen Wirkungsortes von Heinrich Schütz, der Schlosskapelle Dresden, ist mit der Rekonstruktion des Schlingrippengewölbes beendet. Dieses Gewölbekonstruktionsverfahren, dessen Technologie über die Jahrhunderte verlorengegangen war, wird hier erstmals in Buchform dargestellt!

Sie war 10,2 Meter breit und 21,8 Meter lang. Durch die Konversion des Kurfürsten Friedrich August I. Kirche genügte die Kapelle den Ansprüchen nicht mehr. Zugunsten der Katholischen Hofkirche erfolgte die Auflösung und Umnutzung der Kapelle im Jahr 1737. Im September 2013 erfolgte die Wiedereröffnung als Konzert- und Veranstaltungsraum. Mit der temporären Ausstellung ALLES IN ALLEM.

Die Gedankenwelt des mystischen Philosophen Jacob Böhme wurde die wiederhergestellte Schlosskapelle im Jahr 2017 erstmals als Ausstellungsort genutzt. Der untere Teil besteht aus einem Alabasterrelief, der die Kreuzigung des Christus darstellt und von einem Paar von Säulen zu beiden Seiten flankiert wird. Darüber befindet sich ein zweiter Teil, wo ein Gebälk von drei Karyatiden, Mädchenfiguren, getragen wird. Im Jahr 1662 erhielt die Schlosskapelle einen neuen Altar, den Wolf Caspar von Klengel entworfen hatte und bei dem verschiedene einheimische Marmorarten verarbeitet wurden.

Der Altar wurde nach der Auflösung der Schlosskapelle 1737 in die Sophienkirche überführt, wo er in der Busmannkapelle aufgestellt war. In den Jahren 1610 bis 1612 errichtete Gottfried Fritzsche eine Orgel nach einem Dispositionsentwurf von Hans Leo Haßler. Zusammen mit dem übrigen Inventar wurde die Orgel 1737 entfernt. Der Kupferstich von David Conrad aus dem Jahr 1676 zeigt einen fünfteiligen Prospekt, dessen Felder mit Rundbögen zur Mitte stufenförmig aufsteigen. Seitlich waren Flügeltüren in der Art eines Flügelaltars angebracht. Das Außenportal, Goldenes Tor oder auch Schönes Tor genannt, wurde 1556 nach dem Vorbild römischer Triumphbögen errichtet. Das Goldene Tor wurde 1737 an das Westportal der Sophienkirche angebaut, beim Umbau der Kirche 1864 jedoch entfernt.

Im Jahr 1872 wurde es neben der Südfassade des Johanneums aufgebaut, wo es im Jahr 1945 beschädigt wurde. Im Jahr 2004 wurde das Portal, dessen Nachbildung sich heute am Eingang der Schlosskapelle im Großen Schlosshof befindet, abgebaut. Walter Hentschel: Der Altar der Schloßkapelle zu Dresden. In: Neues Archiv für Sächsische Geschichte und Altertumskunde. Ein Raum der Figürlichkeit, des Wortes und der Musik. Verlag Klaus-Jürgen Kamprad, Altenburg 2009, ISBN 978-3-930550-54-8. Ein Denkmal der Reformation im albertinischen Sachsen.

Anmerkungen zu den Quellen und zum laufenden Editionsprojekt. Verlag Klaus-Jürgen Kamprad, Altenburg 2013, ISBN 978-3-930550-76-0. Manfred Zumpe: Die Brühlsche Terrasse in Dresden. Verlag für Bauwesen, Berlin 1991, ISBN 3-345-00207-8.

Die Gedankenwelt des mystischen Philosophen Jacob Böhme. Sandstein Verlag, Dresden 2017, ISBN 978-3-95498-327-8. Birgit Grimm: Himmel aus Ziegeln und Sandstein. September 2013: Dresdner Schlosskapelle vollendet, abgerufen am 27. Ausstellung in Dresden: Das Leben des mystischen Philosophen Jacob Böhme.