Das Deutsche Haus Und Sein Hausrat PDF

Check your request and all parameters. Dezember 1930 von der Hermann Römmler AG in Spremberg angemeldet und am 6. Resopal besteht aus mehreren mit Harz imprägnierten Papierbahnen, Kern- und Dekorpapieren, die unter Hitze und hohem Druck zwischen Stahlblechen zu einer homogenen Platte verpresst werden, die stoß-, kratz- und abriebfest, hitze- und lichtbeständig, fleckenunempfindlich, leicht zu reinigen und zu das Deutsche Haus Und Sein Hausrat PDF, wasser-, lösungsmittel- und weitgehend chemikalienbeständig ist.


Författare: Rudolf Meringer.

Das Aussehen der Platte bestimmen durchgefärbtes oder bedrucktes Papier, Textilien, Holzfurniere, Metallfolien usw. Die Oberfläche kann mit einer fühlbaren Struktur oder verschiedenen Glanzgraden versehen werden. Abnehmer für die Schichtstoffplatte sind u. Krankenhaus, im Ladenbau, in Schulen, in Sportstätten und im Laborbereich eingesetzt. Es wird in Möbeln und Türen verbaut sowie zur Herstellung von Fußböden genutzt.

Der Siegeszug von Resopal hat aus der Bezeichnung eines Materials einen Markennamen gemacht. Es prägte die deutsche Kultur- und Produktgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Ästhetik der 1950er Jahre ist ohne Resopal nicht denkbar. Der Werkstoff, seine ästhetische und funktionale Qualität, war der Inbegriff von Modernität. Ihren damaligen Erfolg verdankt die Marke dem Grafiker und Industriedesigner Jupp Ernst. Fortan verantwortete er die Werbung, die Messeauftritte und die Dekorentwicklung bei Resopal.

Neben Resopal existieren Marken wie Dekodur, Duropal oder Sprelacart. Amerikanischen wird der Markenname Formica oft durch Resopal ersetzt. August-Hermann Römmler gründete das Unternehmen am 16. Die Umstellung der Produktion auf das Druck-Hitze-Verfahren gilt in der Unternehmensgeschichte der heutigen Resopal GmbH als entscheidender, unverrückbarer Meilenstein. Bis 1931 sicherte die Entdeckung dieses Verfahrens durch den belgischen Chemiker Leo Hendrik Baekeland der Bakelit-Gesellschaft den Alleinvertrieb. Majorität am Unternehmen, bevor sie es 1938 ganz übernahm. 1945 wurden die Werksanlagen in Spremberg von der sowjetischen Besatzungsmacht vollständig demontiert.