Das Bankwesen im Gemeinsamen Markt PDF

Soziale Tätigkeiten sind so alt wie die Menschheit selbst. Zwei das Bankwesen im Gemeinsamen Markt PDF soziale Tätigkeitsfelder, mit denen sich die vorliegende Arbeit beschäftigt, sind Sozialpädagogik und Sozialarbeit.


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Im deutschsprachigen Raum wuchs Sozialpädagogik, grob gesagt, aus der Jugendfürsorge und dem Waisenwesen, Sozialarbeit aus dem mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Armenwesen und im Kontext der sozialen Bewegung des 19. Oftmals werden die Arbeitsfelder der Sozialpädagogik und der Sozialarbeit zusammengefasst unter dem Begriff der Sozialen Arbeit. Die Profession Soziale Arbeit ist, als Einheit von Sozialarbeit und Sozialpädagogik, an der Wende vom 19. Zu dieser Zeit wurden sozial helfende Tätigkeiten mehr und mehr verberuflicht. Kapitel werden fünf soziologische Professionskonzepte vorgestellt. Anschliessend folgt im vierten Kapitel eine Darstellung zu den Definitionen, Handlungsbereichen und Entwicklungen von Sozialpädagogik und Sozialarbeit.

Im Folgenden soll zunächst die Begriffsgeschichte von Arbeit und Beruf skizzenhaft beschrieben werden, um anschliessend die klassischen und neueren soziologischen Professionalisierungskonzepte zu erläutern. Denn es ist ja gerade das Kennzeichen der Arbeit, dass sie nichts objektiv Greifbares hinterlässt, dass das Resultat ihrer Mühe gleich wieder verzehrt wird und sie nur um ein sehr Geringes überdauert. Die Auffassung, körperliche wie auch Lohnarbeit entehre den Menschen, änderte sich erst mit der Verbreitung des Christentums, bzw. In der geburtsständischen Gesellschaft galt der Beruf als ein zugeschriebener sozialer Status: Berufliche Tätigkeiten mussten zwar erlernt werden, aber nicht jeder konnte und durfte sie erlernen. Erst im Zuge der Aufklärung ist die Berufsidee säkularisiert worden. Mit Max Webers berühmter Protestantismusstudie lassen sich die Folgen der modernen Berufsethik für die kapitalistische Ökonomie nachvollziehen.

Das System der Berufsarbeit bildet die Interpenetrationszone zwischen Ökonomie und Moral. Zur wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Professionen gibt es verschiedene soziologische Professionskonzepte, von denen fünf Positionen im folgenden Kapitel dargestellt werden. In der Soziologie gibt es zahlreiche paradigmatische Professionskonzepte. Die Berufsangehörigen sind in einem selbst verwalteten Berufsverband organisiert. Der Berufsverband stellt spezifische Verhaltensregeln in Form einer Berufsethik auf, an die die Professionellen in ihrer Praxis gebunden sind. Die Professionstätigkeit ist durch eine besondere Wissensbasis gekennzeichnet, deren Vermittlung in der Regel in der Hand des Berufsverbandes liegt.

Gemeinwohlorientierung ist das Postulat einer eher altruistischen denn egozentrischen Dienstmotivation verbunden. Verantwortungsbewusstsein für ihre Klienten, erwarten von diesen aber auch Vertrauen in ihre fachliche Kompetenz und moralische Integrität. Durch die hohe Autonomie und Verantwortung geniesst die professionelle Arbeit ein hohes Mass an gesellschaftlicher Wertschätzung. Den professionellen Berufen ist in der Regel öffentliche Werbung untersagt. Die Berufe im Bereich von Bildung, Fürsorge, Verwaltung, Buchführung und Bankwesen hingegen übernehmen Funktionen innerhalb des Sozialsystems.

Die funktionalistische Argumentation geht von einer Art solidarischen Vertrags zwischen Klienten und Professionellen, bzw. Das strukturfunktionalistische Professionsmodell analysiert bestehende Professionen hinsichtlich ihrer Funktion für den Erhalt von bestehenden gesellschaftlichen Strukturen. Gefahr einer solchen Betrachtungsweise ist der funktionalistische Fehlschluss, der darin zu sehen ist, dass bestehende Strukturen bzw. Der interaktionstheoretische Ansatz bezieht sich vor allem auf die Arbeiten des amerikanischen Berufs- und Professionssoziologen Everett C.

Gebilde, deren Mitglieder gemeinsame Werte, Rollenvorstellungen und Interessen haben. Dialektik von universalisierter Regelanwendung auf wissenschaftlicher Basis einerseits und hermeneutischem Fallbezug andererseits. Zentral ist also, dass es in der professionellen Beziehung zur Klientel nicht einfach um technokratische Problemlösung geht, sondern um das Verstehen der jeweils spezifischen Situation, welche sich von Fall zu Fall unterscheidet. Sozialarbeit verwaltet nach dieser Auffassung Inklusionsprobleme der Gesellschaft, d. Aus der Perspektive der neueren Professionalisierungskonzepte richtet sich professionelles Handeln am jeweiligen Fall aus und ist situativ. Um später auf die Profession der Sozialen Arbeit eingehen zu können, werden im folgenden Kapitel die Grundlagen dafür erörtert.