Christologie als Anfang und Ende der Anthropologie PDF

Im Verlauf der Wirkungsgeschichte entwickelten sich viele Deutungsansätze. Eine Schwierigkeit christlicher Theologie lag darin, die Lehre der Gottebenbildlichkeit mit der des menschlichen Sündenfalls zu verbinden. Die Gottebenbildlichkeit befähige den Menschen, über die Natur zu herrschen, siehe Dominium terrae. Heftige Christologie als Anfang und Ende der Anthropologie PDF erfuhr, in Auflehnung gegen die kirchlichen Erklärungsmodelle, die Gottebenbildlichkeit als erstes durch Ludwig Feuerbach.


Författare: Ignacy Bokwa.
Wie kann man dem heutigen Menschen erklären, daß Jesus Christus notwendig in sein Leben hineingehört? Das ist eine Frage der Seelsorge wie der theologischen Reflexion. Diese Problematik scheint Rahners gesamtes Werk zu durchdringen. Das Grundanliegen, Jesus Christus als Ursprung und Erfüllung des Menschen, erschließt den Zugang zum inneren Kern der Rahnerschen Fragestellung: es geht um die rationale Begründung des menschlichen Glaubensaktes an Jesus Christus. Der Mensch soll sich als auf ihn ausgerichtet erkennen. In der neuen Sichtweise dieser Arbeit handelt es sich nicht um christologische Anthropologie oder Christologie mit anthropologischen Elementen, sondern um das gegenseitige Verhältnis der beiden theologischen Disziplinen als Interpretationsprinzip der Rahnerschen Theologie.

Er vertrat im Rahmen seiner Projektionstheorie die Ansicht, der Mensch schaffe sich einen Gott nach seinem Ebenbild. In akkadischen Texten ist die Vorstellung einer Gottebenbildlichkeit des Königs mehrfach belegt. Der älteste Beleg dafür findet sich in der mittelassyrischen Siegeshymne auf Tukulti-Ninurta I. Im Gilgamesch-Epos vollzieht sich die Erschaffung des Menschen Enkidu folgendermaßen: Die Muttergöttin Aruru bildet in ihrem Herzen ein Ebenbild des Gottes Anu und zeichnet dieses dann in Lehm. Im Alten Ägypten wird besonders der König sowohl als Gottes Sohn als auch als Gottes Abbild bezeichnet. Zum einen wird der König als konkretes Bild Gottes, sein passiver Repräsentant und Herrschaftsausüber bezeichnet. Für dieses konkrete Abbild stehen die Worte twt.

Dabei bezeichnen die Wörter in ihrem Kontext jeweils ähnliche Sachverhalte. Diese Wörter können einerseits Königsstatuen in Tempeln, Statuen, die bei Prozessionen getragen und verehrt wurden, Statuen von Privatpersonen im Tempel sowie Grabstatuen von Privatpersonen darstellen. Der König ist also, obwohl er sich in Nubien nicht aufhält, dennoch dort gegenwärtig. Der früheste Beleg hierfür findet sich in der Zweiten Zwischenzeit, ca.

Abbildung gegenwärtig: Es ist also der Gott im König auf Erden gegenwärtig. Die Funktion dieser Gottebenbildlichkeit besteht in der Herrschaftsausübung des Königs auf Erden. Dieser göttliche Auftrag zur Herrschaftsausübung kommt beispielsweise an einer Stelle Amenophis‘ III. Du bewirtschaftest es für mich aus liebendem Herzen. Ein weiterer Begriff für Bild, sšm. Der König vollzieht seine Regierungsgeschäfte in der Abgeschiedenheit des Palastes. Gleichzeitig erteilt der König als sšm.

Ich bin der Herold deines Wortes, das sšm. Weiterhin wird der Mensch und besonders der König als Gott in seinem Handeln ähnlich betrachtet. So bezeichnet eine weitere Reihe von Wörtern, znn, mi. König weniger als konkretes Bild des Gottes, sondern vielmehr als dem Gott in seinem Wesen und Handeln ähnlich.