Bakunin. Ein Denkmal PDF

Sie ist die Hauptstadt der Oblast Twer und hat 403. Twer liegt rund 170 km nordwestlich von Moskau an der Mündung des Flüsschens Twerza in die Wolga und bakunin. Ein Denkmal PDF eine der ältesten russischen Städte. Entstanden ist die Stadt im 12. Erstmals schriftlich erwähnt wurde Twer 1127, womit die Stadt mindestens 20 Jahre älter als Moskau ist.


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Sie war zunächst eine Ansiedlung von Kaufleuten und Handwerkern. Twers Lage direkt an der Wolga begünstigte den Handel, führte aber auch zu andauernden Kämpfen zwischen den Fürstentümern um die Herrschaft über den Ort. Bis zum Aufstieg Moskaus zum Zentrum des einheitlichen Russischen Reichs war das Fürstentum Twer dessen erbittertster und teilweise auch überlegener Rivale im Kampf um die Nachfolge der Großfürsten der Kiewer Rus. Dieser Zustand endete mit der Niederlage Twers gegen Moskau im Jahre 1475. In der Regierungszeit des Moskauer Großfürsten Iwan III. Twer 1485 auf seinen Anspruch auf die Großfürstenwürde und wurde schließlich dem Großfürstentum Moskau angegliedert.

Aus der Zeit unter Iwan IV. Stadtviertel sowie im Jahre 1700 eine erste Brücke über die Wolga. Der Grund war die günstige Lage zwischen der alten und der neuen Hauptstadt. 1755 wurde mit der theologischen Akademie die erste Hochschule der Stadt gegründet. Diese Entwicklung erfuhr 1763 einen Rückschlag, als große Teile Twers einem Großbrand zum Opfer fielen. Die merkliche Entwicklung Twers als Handelsstadt setzte sich im 19. Moskau durch die Stadt zusätzlich begünstigt.

In Twer entstanden nicht nur Industriebetriebe, sondern auch Schulen, Krankenhäuser, Altersheime sowie 1870 eine Universität und eine Wasserleitung. 1931 wurde Twer nach dem sowjetischen Politiker Michail Kalinin in Kalinin umbenannt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt am 17. Oktober 1941 von der deutschen Wehrmacht besetzt, aber schon am 16. Zur Erinnerung an die Kriegsopfer wurde in Twer nach dem Krieg ein Mahnmal errichtet. Ein weiteres markantes Nachkriegsgebäude der Stadt ist das Empfangsgebäude des Wolga-Passagierhafens, der so genannte Flussbahnhof, an der Mündung der Twerza in die Wolga.

1990 erhielt die Stadt wieder ihren alten Namen Twer. Da Twer 1763 einer Feuersbrunst zum Opfer fiel, wurde es von Katharina der Großen wieder aufgebaut. Der Wiederaufbau fand im Stil des Frühklassizismus statt. Von herausragender Stellung im Stadtbild der Stadt ist das prächtige frühklassizistische Stadtpalais Katharinas der Großen von Carlo Rossi und Matwei Kosakow, in dem heute ein Kunstmuseum untergebracht ist.

Das Schloss und die prunkvolle Innenstadt ziehen alljährlich Touristen an. Twer ist eines der größten Industrie- und Kulturzentren Russlands. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind die Holzindustrie, Textil-, Chemie- und Druckereibetriebe sowie der Bereich Bioenergie. Moskau, an der Twer über einen Fernbahnhof verfügt. Diese Partnerschaft wird durch ständig vorhandene Städtebotschafter der jeweiligen Partnerstadt manifestiert. Diese vertreten ihre Stadt, betreuen Besucher, unterstützen bei Sprachproblemen durch Übersetzungsleistungen und sind in die jeweilige Verwaltung integriert. Die Stadt ist außerdem Mitglied des Städtebundes der Neuen Hanse.

In Twer ist der Fußballverein Wolga Twer beheimatet. Zinaida Pastuchova und Elena Ponomarëva: Drevnerusskie goroda. Rusič-Verlag, Smolensk 2006, ISBN 5-8138-0470-6, S. Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962-1977.