Asthma bronchiale im Kindesalter PDF

Therapieform, mit der Überreaktionen des Immunsystems behandelt werden können. Die veraltete Bezeichnung Desensibilisierung ist irreführend, da beim Patienten die Sensibilisierung auf das Allergen erhalten bleibt, die Reaktion des Immunsystems aber ausbleibt bzw. Ein Erfolg der Therapie ist an der Verringerung der Beschwerden zu erkennen, im besten Fall asthma bronchiale im Kindesalter PDF diese gar nicht mehr auf. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt.


Författare: Dietrich Reinhardt.
Das Asthma bronchiale stellt die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter dar und hat in den letzten Jahren weltweit deutlich zugenommen. Trotz vieler Gemeinsamkeiten unterscheidet sich das Asthma des Kindes von dem des Erwachsenen in mancherlei Hinsicht. Dies betrifft das klinische Bild ebenso wie besondere Probleme in Diagnostik, Prognose und Therapie. Die Unterschiede sind um so größer, je jünger das Kind ist.

Die hier vorliegende 3. Auflage trägt durch zwei neue Kapitel den aktuellen Entwicklungen bei Diagnose und Therapie Rechnung und wurde vollständig überarbeitet und aktualisiert. Neben der Darstellung der wissenschaftlichen Zusammenhänge wird vor allem Wert auf Praxisrelevanz gelegt. Eine Dosierungstabelle im Anhang erleichtert die Anwendung des Dargestellten in der Praxis.

Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Die Hyposensibilisierung ist eine antigen-spezifische Therapie bei IgE-vermittelten Typ-I-Allergien. Im Unterschied zur SCIT müssen die Allergene täglich genommen werden. Orale Immuntherapie, hauptsächlich bei Nahrungsmittelallergie, wurde bereits in kleinen Studien bei Allergien auf Milch, Erdnuss und Hühnerei versucht. Pollenallergien angewendet und beruht auf der Verwendung hochreiner und hochdosierter Allergenextrakte, die eine schnelle Hyposensibilisierungsbehandlung ermöglichen.

Damit ist ein Zeitgewinn bei der Behandlung möglich. Man nimmt an, dass IgE prinzipiell eher für die Abwehr von Parasiten geeignet ist. IgE bindet an den hochaffinen IgE-Rezeptor, der sich unter anderem auf Mastzellen befindet. Das Allergen kann dann über den Rezeptor-Antikörper-Komplex an die Mastzellen binden und diese durch Rezeptorquervernetzung aktivieren. Durch die langsam in der Dosis ansteigende und wiederholte Exposition mit dem Allergen hofft man, einen sog.

Isotypenswitch in den Antikörper-produzierenden B-Zellen zu erreichen. Gunsten der entsprechenden IgG-Antikörper weniger IgE-Antikörper produziert. Bei der natürlichen Exposition nimmt der Allergiker das Allergen in unregelmäßigen und vergleichbar niedrigen Dosen auf. Die Wirkung der Hyposensibilisierung liegt am stetigen Einwirken hoher Dosen auf das Immunsystem. Bei der Kurzzeit-Immuntherapie kann eine beschleunigte Aufdosierung an einem Tag erfolgen. Hierbei werden hochreine, hochdosierte depigmentierte Allergoide verwendet.

Die Mehrheit der Studien wurde mit Erwachsenen durchgeführt, wobei davon auszugehen ist, dass bei Kindern die Erfolgsaussichten eher höher als niedriger sind. Die Hyposensibilisierung sollte nur von Allergologen oder mit der Therapie erfahrenen Ärzten durchgeführt werden, da das Zuführen der allergieauslösenden Substanz prinzipiell ein Behandlungsrisiko birgt und es zu unerwünschten Reaktionen kommen kann, da die Wirkung dadurch erreicht wird, den Patienten der allergieauslösenden Substanz auszusetzen. Anschwellen der weiteren Injektionsregion und durch die Bildung von Quaddeln äußert. Beide Reaktionen sind jedoch weniger gefährlich und können durch Gabe entzündungshemmender Substanzen oder Antihistaminika abgeschwächt werden. Selten ist der gefährliche allergische Schock. Grund besteht die Gefahr eines allergischen Schocks.