Arbeitszeitmanagement PDF

Aufgabe der Planung des Personaleinsatzes ist die Verteilung der gegenwärtigen Mitarbeiter auf die verschiedenen Arbeitsplätze unter Berücksichtigung der quantitativen, zeitlichen und örtlichen Erfordernisse des Betriebes und der Interessen und Neigungen der Mitarbeiter. Ausgleich zwischen Soll- und Ist-Personal herstellen soll. Probleme arbeitszeitmanagement PDF Personaleinsatzplanung sind Optimierungsprobleme und damit dem Operations Research zuzuordnen.


Författare: Markus Dingler.
Dissertation Universität München 1997

Sie lassen sich daher auch mit den üblichen Lösungsverfahren des Operations Research angehen. Viele Probleme der Personaleinsatzplanung lassen sich speziell als lineare Optimierungsprobleme formulieren. Neuere Ansätze verstehen die Personaleinsatzplanung als ein strategisches Instrument zur Optimierung betriebswirtschaftlicher Abläufe in Unternehmen und Behörden. Eine zentrale Rolle kommt dabei der Flexibilisierung von Arbeitszeiten zu, so dass sie sich mit einem schwankenden Personalbedarf synchronisieren lassen. Personaleinsatzplanung kann sich auch auf Schichtplanung beziehen.

Bei der Schichtarbeit werden Arbeitnehmer nach einem bestimmten Zeitplan versetzt nacheinander an der gleichen Arbeitsstelle eingesetzt, so dass sie ihre Arbeit innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu unterschiedlichen Zeiten verrichten müssen. Um die Arbeiter einzuplanen, ist die Erstellung eines Schichtplans erforderlich. Bei Engpässen kann es vorkommen, dass Mitarbeiter aus ihrer Freizeit geholt werden, z. Wenn sich das häuft, empfiehlt sich die Erstellung eines sog. Dienstplanes: Für jede Schicht wird gleich ein zweiter Mitarbeiter eingetragen, der im ersten Dienstplan frei hat. Internetbasierte Lösungen vereinfachen die Erstellung eines zweiten Dienstplanes.

Des Weiteren stellt die Personaleinsatzplanung einen Baustein des Workforce Management dar. Hierzu zählen neben der Personaleinsatzplanung auch die Prognose des zu erwartenden Arbeitsaufkommens und des dafür benötigten Personals, die Optimierung des Personaleinsatzes zur Vermeidung von Unter- und Überdeckung, die Administration von verschiedenen Zeitkonten im Rahmen der Zeitwirtschaft sowie die Analyse und Steuerung des gesamten Workforce-Management-Prozesses. Zeit am richtigen Ort zu haben. Durch ein ganzheitliches Workforce Management und dessen Optimierung können damit langfristig sowohl die Personalkosten deutlich gesenkt, als auch die Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert, die Produktivität erhöht und durch besseren Service mehr Umsatz erreicht werden. Ellen Braun, Steffen Hillebrecht: Personalplanung im Buchhandel.

Bramann-Verlag, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-934054-63-9. Burkhard Scherf, Matthias Fank: Handbuch Personaleinsatzplanung. Houyuan Jiang, Mohan Krishnamoorthy, David Sier: Staff Scheduling and Rostering: Theory and Applications. Kluwer Academic Publishers, 2004, OCLC 55216116. Hirschen Verlag, Fürth 2006, ISBN 3-939480-00-2.

Frank Kieper: Dynamisches Erfolgs-Controlling als Lösungsansatz für das betriebliche Personalkosten-Management. Maik Günther: Hochflexibles Workforce Management: Herausforderungen und Lösungsverfahren. Diese Seite wurde zuletzt am 29. Juni 2018 um 07:20 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Zur Navigation springen Zur Suche springen Ein Arbeitszeitmodell ist die wichtigste Hilfe zum reibungslosen Ablauf eines Arbeitsprozesses, beispielsweise der Produktion. Im Arbeitszeitmodell wird das Schema der Lage und Verteilung der Arbeitszeit geregelt. Es ist die Vorlage für die konkrete Regelung der Arbeitszeit für einen Arbeitnehmer. Den Rahmen für mögliche betriebliche Arbeitszeitmodelle bildet in der Regel ein Tarifvertrag, wo der fehlt, der Arbeitsvertrag. Die zu leistende Arbeitszeit wird auf Grundlage der betrieblichen Notwendigkeiten im Rahmen eines Arbeitszeitmodelles festgelegt. Es wird die Dauer der täglichen Arbeitszeit und die gleichmäßige oder ungleichmäßige Verteilung auf die Wochentage festgelegt.