Ökumene nach 2017 – auf dem Weg zur Einheit? PDF

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Författare: Johannes Oeldemann.
500 Jahre Reformation – dieser Anlass prägte im Jahr 2017 die Ökumene in Deutschland. Nach anfänglichen Befürchtungen, dass das Jubiläumsjahr vor allem zur Profilierung des Protestantismus genutzt würde, erwies sich das gemeinsame Bestreben, Christus in den Mittelpunkt zu stellen, als ökumenisch fruchtbar. Auf vielen Ebenen gab es ökumenische Initiativen – von der gemeinsamen Aufarbeitung der Geschichte über ökumenische Gottesdienste und Pilgerwege bis hin zu Bemühungen, das gemeinsame Zeugnis in der säkularisierten Gesellschaft zu stärken.
Das vorliegende Buch versucht den Ertrag dieses Jahres zu erheben, soweit dieser in Schriftform greifbar ist. Es enthält Textauszüge aus Dokumenten, Erklärungen und Botschaften zum Reformationsjahr 2017, die eingeordnet und im Blick auf in ihnen enthaltene zukunftsweisende Aspekte nach Themenbereichen zusammengestellt wurden. Auf diese Weise sollen die Früchte dieses Jahres geerntet werden, damit sie auf dem weiteren Weg zur Einheit als Stärkung und Impuls für eine intensivere ökumenische Zusammenarbeit dienen können.
[Ecumenism after 2017 – On the Way to Unity?]
500 years of Reformation – in 2017 this occasion marked ecumenism in Germany. After initial concerns, the anniversary might be used for the profiling of Protestantism, the common endeavour to focus on Christ proved to be fruitful. At many levels there were ecumenical initiatives – from the common review of history to ecumenical worship and pilgrimage to efforts to strengthen the common witness in the secular society.
The present book tries to harvest the results of this year, as far as they are available in written form. It contains excerpts from forward-looking documents, statements and messages concerning the anniversary of the Reformation in 2017, compiled according to different topics.

Die Beiträge unterliegen in der Regel dem Urheberrecht. Oktober 1999 wurde in Augsburg, in der lutherischen St. Kardinal Cassidy, Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, tat dies im Namen der katholischen Kirche, Christian Krause als Präsident des Lutherischen Weltbundes. Da die Rechtfertigungslehre die Mitte der Theologie Luthers und der Ursprung seines Abweichens vom katholischen Glauben darstellt, erhoffte man sich von dieser Erklärung weitreichende ökumenische Konsequenzen.

Dieser Erwartung stand aber allein schon die banale Feststellung entgegen, dass der größte Teil der Protestanten selber nicht mehr an die ursprüngliche lutherische Rechtfertigungslehre glaubt. Gemeinsame Erklärung als unvereinbar mit den Aussagen des Bekenntnisses der evangelisch-lutherischen Kirchen zurück. Jahre später, Walter Kardinal Kasper, Augsburg habe eine „atmosphärische Bedeutung“ gehabt. Praktiziert werden soll dieses Modell allerdings nur gegenüber Anhängern der Lehren vorkonziliarer Päpste.